Das CakeBike Ösa Lite vor einer Bergkulisse
© Felix Strohbach

Cake Bike Ösa Lite: Powerbank auf zwei Rädern

Modular, minimalistisch und kraftvoll. Diese drei Adjektive beschreiben das Cake Bike am treffendsten. Das Fahrgestell ist quasi nackt, Verkleidungsteile aus Plastik gibt es nicht und auch sonst wurde alles Überflüssige weggelassen.

„Haste das selbst gebaut, oder?“ Neben mir lehnt sich ein SUV-Fahrer aus dem Fenster und beäugt das Zweirad unter mir. „Nein, leider nicht. Sonst wäre ich ziemlich stolz darauf“, antworte ich. Bevor wir den Small Talk fortsetzen können, wird die Ampel vor mir grün. Ein schnelles Handzeichen zum Abschied und eine Handumdrehung später zeigt der Tacho 45 km/h. Im sportlichsten Fahrmodus R3 nutzt das Ösa Lite bis zu neun Kilowatt und lässt damit vorerst alle hinter sich.

Das Heck des Cake Bikes
Über einen Riemen wird das Hinterrad angetrieben. © Felix Strohbach

So viel wie nötig,
so wenig wie möglich

In der Standardversion beschränkt sich das Cake Bike auf das Nötigste: Sitz, Lampe, Seitenspiegel und Akku. Wer mehr möchte, kann auch mehr haben. Ob zweiter Sitz, Korb vorne, Korb hinten, Seitenhalterung für das Surfbrett oder die Skier. (Auch mit dem Renault Twizy kann man zur Skipiste fahren: 7 Jahre mit dem Twizy)

Rollende Powerbank

Handys, Laptops, Verstärker, Bohrmaschinen oder Kreissägen lassen sich via USB oder 12 Volt-Stecker an den Akku des Cake Bikes anschließen. So kann man theoretisch auch irgendwo im Nirgendwo arbeiten. Dort wird man dann vielleicht auch nicht von jedem gefragt, ob das Bike selbst gebaut ist. Allerdings sollte man dabei genug Akku-Balken für den Heimweg einplanen, einen zweiten Akku dabei haben oder nach Hause nur noch bergab fahren müssen.

Anschlüsse am Akku des Cake Bikes
Das Cake Bike kann Energie aufnehmen und abgeben. © Felix Strohbach

Alltagstest für Elektroautomobil

Wie sich das Cake Bike im Alltag schlägt und welchen Führerschein man dafür braucht, könnt ihr in der aktuellen Ausgabe 01/2021 von Elektroautomobil lesen. Entweder in der gedruckten Ausgabe oder als ePaper.

Der Autor des Beitrags auf dem Cake Bike
Während der Fahrt hatte ich selbstverständlich einen Helm auf. © Felix Strohbach

Disclaimer: Das Cake Bike Ösa Lite wurde mir als Pressefahrzeug zur Verfügung gestellt. Der Hersteller hatte keinen Einfluss auf diesen Beitrag. Hier geht es zu den technischen Details: ridecake.com.

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