Ein rotes Auto von oben
© Felix Strohbach

Schwerelose Mobilität 2/10: Fahrzeuge mieten statt kaufen

Im Urlaub möchte ich frei entscheiden, wann ich wo hinfahre oder Pause mache. Ein Auto besitzen muss ich dafür nicht, denn ich kann es mieten statt kaufen.

Je nach Fahrzeugklasse kann ein Mietwagen für eine Woche über 100 Euro kosten. Das wirkt erst mal viel, doch wenn man es mit einem privaten Fahrzeug vergleicht, ist es trotzdem fast immer günstiger. Zu den monatlichen Kosten für Versicherung, Steuer und Reparaturen kommt beim eigenen Fahrzeug der Wertverlust. Ein Neuwagen kann bis zu 25 Prozent im ersten Jahr verlieren und ist nach drei Jahren nur noch die Hälfte wert. (Quelle: Allianz.de)

Mini Oldtimer am Straßenrand
Während das Fahrzeug am Straßenrand steht nimmt es Platz ein und verliert an Wert. © Felix Strohbach

Mieten statt kaufen

Wer das in die monatlichen Kosten einrechnet, kommt auch beim privaten Pkw schnell auf mehrere Hundert Euro pro Woche. Bei einem Mietwagen oder Sharing-Fahrzeug kann mir der Wertverlust egal sein, denn ich zahle nur, solange ich das Fahrzeug nutze.

Mit dem Schlüssel gebe ich auch die Verantwortung für das Fahrzeug dem Vermieter oder Sharing-Anbieter zurück. Beim E-Roller-Sharing in Barcelona konnte ich für ein paar Euro mit dem Roller zum Strand fahren und ihn dort abstellen. Zurück bin ich mit der U-Bahn gefahren, weil es mir abends mit T-Shirt und kurzer Hose auf dem Roller zu kalt gewesen wäre. (Mehr dazu im Beitrag: Schwerelos durch Barcelona)

Nerven schonen und Geld sparen

Gerade wenn man das Auto nicht täglich braucht, sondern vor allem am Wochenende oder im Urlaub damit fährt, kann ein gemietetes Fahrzeug Nerven schonen und Geld sparen. Keine Parkplatzsuche, keine Kosten für den Stellplatz und keine Angst vor Hagelschäden. Und das Beste am Mieten ist: Ich kann immer wieder neue Fahrzeuge ausprobieren, die zum Anlass meiner Fahrt passen. Im Sommer ein Cabrio, für den Urlaub einen Camper und im Winter mit Allradantrieb. (Auch interessant: Mit dem Elektroauto ins Skigebiet)

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Schirme am Mittelmeer
Im Urlaub
Richard Kaufmann

Urlaub ohne Flieger

Fliegen ist schlecht, das hört man mittlerweile überall. Nur, Hand aufs Herz: Wozu leben wir auf der Welt, wenn wir sie uns nicht ansehen! Hier sind eine Handvoll Anregungen für einen ganz normalen Urlaub ohne Flieger.

Ein elektrischer Transporter vor einer blauen Wand
Im Alltag
Felix J. Strohbach

Ein elektrischer Transporter für die Stadt

Wenn das Lastenfahrrad an seine Grenzen kommt, ist ein elektrischer Transporter die sinnvollste Alternative. Der Cenntro Metro hat die Maße eines Kleinwagens und das Transportvolumen eines Vans.

Vanlife im Elektrobus Mercedes EQV auf einer Wiese am See
Im Urlaub
Felix J. Strohbach

Vanlife im Elektrobus: Unterwegs mit dem Mercedes EQV

Die meisten Camping-Vans schlucken Unmengen Benzin oder Diesel und schleudern noch mehr Schadstoffe aus ihren Auspuffrohren. An abgelegenen Bergseen dürfen sie zum Glück nur selten parken und wenn, dann stehen dort bereits 20 andere Camper-Vans. Auch beim Vanlife im Elektrobus ändert sich daran nichts, aber es ist leiser und abgasfrei.

Kleines elektrisches Fahrzeug auf einer Küstenstraße
Im Urlaub
Felix J. Strohbach

Fahrspaß mit 25 km/h

Hellblaues Wasser, frei laufende Zebras und schmale Straßen. Auf einer kleinen Insel vor der istrischen Küste Kroatiens fährt niemand schneller als 25 km/h und davon profitieren alle.

Zwei Kleinstfahrzeuge in Amsterdam
Im Alltag
Felix J. Strohbach

Schwerelose Mobilität 6/10: Weniger Platz brauchen

Wir haben ein Platzproblem. FußgängerInnen und RadfahrerInnen bekommen zu wenig und Autos zu viel Platz. Ausgleichen können wir diese Ungerechtigkeit nur durch eine Umverteilung und wenn unsere Fahrzeuge zukünftig weniger Platz brauchen.

Ein Microlino ist an einen IONIQ 5 angeschlossen
Im Alltag
Felix J. Strohbach

Bidirektionales Laden: Das funktioniert heute schon

Bidirektionales Laden ist das Thema der Zukunft. Elektroautos sollen nicht nur Strom aufnehmen, sondern auch wieder abgeben und als mobile Energiespeicher andere E-Fahrzeuge oder ganze Häuser mit Energie versorgen. Manche können das heute schon.