Model Eva Padberg im Gespräch mit Felix Strohbach
© Dani Heyne/Opel

Eva Padberg: „Am liebsten würde ich mich überall hinbeamen“

Ob Paris, Tokio oder New York. Eva Padberg kennt die Laufstege dieser Welt und für ihren Beruf hat die Mobilität immer eine wichtige Rolle gespielt. Heute wohnt sie mit Ehemann und Tochter in Berlin. Bei der Vorstellung des neuen Opel Astra hat sie sich Zeit für ein Interview genommen, während das Auto am Stecker war. Wir haben über Ihre Ansprüche an die Fortbewegungsmittel der Zukunft, über die perfekte Ladepause und die Kunst des Ankommens gesprochen.

Als Model, Schauspielerin, Sängerin und Buchautorin bist Du unglaublich viel unterwegs, oder?

Eva Padberg: Früher war ich tatsächlich sehr viel unterwegs. Heute bin ich deutlich weniger unterwegs, aber wenn, dann kommt immer alles auf ein Mal. Dann herrscht immer ein bisschen Chaos, aber ohne geht es wahrscheinlich nicht. (lacht)

Eva Padberg mit Ladekabel am E-Auto
Während das Auto lädt macht Eva Padberg am liebsten einen Powernap. © Dani Heyne/Opel

Eva Padberg über das Ankommen

Hattest Du immer das Gefühl, wirklich an den jeweiligen Orten anzukommen?

Eva Padberg: Selten. Bei zwei Tagen L.A. bekommt man vom Ort selbst nicht viel mit. Es gab auch Produktionen, die haben vier fünf Tage gedauert. Da war es dann deutlich einfacher so richtig an einem Ort anzukommen.

Was brauchst Du, um an einem Ort anzukommen?

Eva Padberg: Einen entspannten Abend in einem Restaurant. Ich finde es total wichtig, Orte über ihre Kulinarik kennenzulernen. Ich liebe es auch auf lokale Märkte zu gehen, auf denen die Einheimischen ihre Lebensmittel einkaufen. So kommt man auch mit den Menschen vor Ort in Kontakt. (Auch interessant: Reinhold Messner im Interview: „Wir können die Dolomiten ganz neu verkaufen an die Radfahrer“)

An welchem Ort ist es Dir das Ankommen zuletzt so richtig gelungen?

Eva Padberg: In unserem Ferienhaus in der Provence. Das liegt auch daran, dass ich dort sofort weiß, wo alles ist. Da muss ich mich nicht erst lange orientieren. Das ist wie nach Hause kommen. Dieses Gefühl habe ich nicht an vielen Orten.

Eva Padberg mit Ladekabel
Auf einer Strecke von über 1.000 Kilometern würde Eva Padberg am liebsten nur eine Pause machen. © Dani Heyne/Opel

Eva Padbergs Ansprüche an die Zukunft der Mobilität

Von Berlin in die Provence sind es etwa 1.200 Kilometer. Auf so einer Strecke braucht nicht nur ein Elektroauto zwischendrin eine Pause. Wie sieht für Dich eine optimal genutzte Ladepause aus?

Eva Padberg: Erst mal Pinkeln. (lacht) First things first. Danach würde ich mich bewegen. Wenn ich so lange im Auto sitze, dann muss ich mich erst mal in alle Richtungen ausstrecken und alles bisschen stretchen. Dann würde ich etwas trinken, essen und vielleicht noch kurz die Augen zumachen. Bei mir funktioniert Energietanken am besten mit einem 20-minütigen Powernap. (Auch interessant: Aksel Lund Svindal im Interview: „Ich möchte ein Teil der Zukunft sein“)

Wenn wir jetzt Mal komplett frei denken, wie würde das optimale Fortbewegungsmittel der Zukunft für Dich aussehen?

Eva Padberg: Am liebsten würde ich mich überall hinbeamen können. (lacht)

Das heißt, die Strecke an sich und das Autofahren sind Dir nicht so wichtig. Hauptsache schnell ankommen?

Eva Padberg: Nein, ganz so ist es auch nicht. Mein Mann und ich haben uns beim Autofahren kennengelernt. Er war 18, hatte gerade den Führerschein und ich war 16. Wir sind Nächte lang durch die Gegend gefahren. Das war sehr romantisch. Autofahren hat ja auch immer etwas Abenteuerliches.

Du liest lieber offline? Der komplette Beitrag ist im Printmagazin arrive zu finden. Mehr zur Ausgabe 03 2022.

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